White Paper für einen Industrie-Geschäftsbereich
- Die Aufgabe
- Ein Geschäftsbereich eines Chemiekonzerns brauchte ein White Paper für mehrere Zielregionen. Kein technisches Lösungspapier, sondern ein Text über die Lage eines ganzen Segments: Geopolitik, Flexibilität, stabile Lieferfähigkeit. E-Book-Stoff auf zehn Seiten, der am Ende qualifizierte Leads bringen soll.
- Unser Vorgehen
- Der erste Entwurf folgte dem Briefing exakt und war zu glatt. Wir haben das offen gesagt und einen zweiten Anlauf nach unserer eigenen Methode gemacht: geradlinig, faktenbasiert, mit mehr Quellen, KI-gestützt und mehrfach iteriert, innerhalb von zwei Tagen. Der dritte Entwurf war nur noch das Feedback der Experten.
- Das Ergebnis
- Freigabe durch Fachabteilungen und Bereichsleitung ohne Einwände. Netto-Arbeitszeit etwa ein Tag statt 30 bis 40 Stunden wie früher mit Ghostwriter. Die Qualität kam nicht aus einem Befehl an die KI, sondern aus Prompt, Prozess und Review-Loops, die über lange Zeit aufgebaut wurden.
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Ein Geschäftsbereich eines Chemiekonzerns brauchte ein White Paper für mehrere Zielregionen. Kein klassisches technisches White Paper mit Problemlösung, Daten und Verfahren, sondern ein Text über die Lage eines ganzen Segments: geopolitische Verschiebungen, Flexibilität unter wechselnden Bedingungen, die Frage, wie man Lieferfähigkeit und Service für Kunden stabil hält. Das ist eigentlich E-Book-Stoff. Hier musste es auf etwa zehn Seiten passen, ohne zur Broschüre zu werden, und am Ende Leads bringen, die die Qualität des Themas widerspiegeln.
Unser VorgehenDer Kunde lieferte Briefing, Unterlagen und Sprachstil. Wir verarbeiten solche Vorgaben mit KI, in erster Linie mit einem Modell, das für diese Arbeit über Monate mit unserer Methodik trainiert ist, ergänzt um weitere Modelle für Recherche und Gegenprüfung. Die KI greift dabei nur auf öffentliche Quellen zu; alles andere kommt vom Kunden. Und es ist eine Einbahnstraße: Kundendaten verlassen den Prozess nicht und werden für nichts anderes verwendet.
Der erste Entwurf folgte dem Briefing exakt. Er war sauber, und er war zu glatt. Genau die Schwierigkeit, die das Thema von Anfang an hatte, war im Text wieder da: allgemein, beschreibend, ohne Kante. Wir haben dem Kunden das offen gesagt und um einen zweiten Anlauf gebeten, diesmal nach unserer eigenen Methode: geradlinig, faktenbasiert, ohne Beschönigung, mit deutlich mehr Quellen. Mehrere Iterationen, bevor der Entwurf überhaupt den Kunden erreichte, insgesamt innerhalb von zwei Tagen.
Der zweite Entwurf traf. Der dritte war nur noch die Einarbeitung des Kundenfeedbacks. Kein Entwurf geht ohne diese Review-Loops mit den Experten auf Kundenseite hinaus; wir lesen jedes Dokument vollständig, bevor es jemand anderes sieht.
Das ErgebnisDas Paper lief durch die Fachabteilungen und die Bereichsleitung und wurde ohne Einwände freigegeben. Die Rückmeldung: inhaltlich auf dem Niveau, das man intern selbst angestrebt hätte, nur dass intern die Zeit dafür gefehlt hätte. Vor drei Jahren hat ein solches Paper mit Ghostwriter und Fachabstimmung 30 bis 40 Arbeitsstunden gekostet. Heute liegt die Netto-Arbeitszeit bei etwa einem Tag; die Kalenderzeit hängt von der Verfügbarkeit der Reviewer ab. Die KI übernimmt dabei inzwischen auch das Corporate Design, sodass am Ende nur noch individuelle Wünsche angepasst werden.
Was wir daraus mitnehmen: Die Qualität entsteht nicht durch „KI, schreib mir ein White Paper“. Sie entsteht durch einen Prompt und einen Prozess, die über lange Zeit aufgebaut wurden, durch Recherche, die man selbst prüft, und durch Experten, die am Ende verantworten, was hinausgeht.





